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Drucken Top Mitteilung von AFVD vom 17.01.2019

Spitzentreffen von CFL und GFL

Vertreter der kanadischen Profi-Football-Liga Canadian Football League (CFL) und der German Football League (GFL) werden Ende Januar zu einem Treffen in Toronto zusammenkommen. Dabei werden Robert Huber, Pr√§sident des American Football Verbandes Deutschland (AFVD), und Carsten Dalkowski als Sprecher der GFL mit dem Commissioner der CFL, Randy Ambrosie, √ľber M√∂glichkeiten der Zusammenarbeit und einer Partnerschaft in der Zukunft beraten.

Randy Amrosie: "Wir treffen uns, um zu diskutieren, auf welchen Wegen wir Spielern eine bessere Möglichkeit geben, neue Ebenen des Erfolgs zu erreichen.

Robert Huber: "Im Mittelpunkt all unserer Arbeit als Verband und Liga stehen die Spieler. Wir erhoffen uns, dass unsere Spieler die Möglichkeiten erhalten, ihre eigenen Träume verwirklichen zu können. Und dazu gehört auch einmal im Leben in einer proffessionellen Liga spielen zu können."

Carsten Dalkwoski: "Die CFL ist der nat√ľrliche Partner f√ľr die GFL und wir glauben, dass beide Ligen zum gegenseitigen Nutzen kooperieren k√∂nnen."

Die CFL ist mit ihrem Finale um den Grey Cup jene der professionellen Ligen im American Football, die die l√§ngste Tradition eines Meisterschafts-Finales fortf√ľhrt. Das Endspiel um den Grey Cup wird im Herbst diesen Jahres zum 107. Mal gespielt werden. Dabei ist die heutige Profi-Liga CFL Mitte des vorigen Jahrhunderts urspr√ľnglich aus Wurzeln des Amateursports entstanden und hat American Football in Kanada zur beliebtesten Sportart - abgesehen vom dort allgegenw√§rtigen Eishockey nat√ľrlich - entwickelt. Die CFL ist so die bedeutendste der rein kanadischen Sport-Profi-Ligen - wobei sie von jeher eine spezielle, dem urspr√ľnglichen American Football des 19. Jahrhunderts n√§here Variation des Spieles pflegt, in der beispielsweise zw√∂lf statt elf Spieler auf dem Feld stehen, das Spielfeld 110 Yards lang und jede der Endzonen 20 Yards tief ist.

Dass die Professionalisierung des Footballs in Kanada grob gesch√§tzt etwa 40 Jahre nach dem ersten Grey Cup sichtbar und offiziell in den Vorl√§ufer-Organisationen der CFL einsetzte, ist eines der Beispiele, an denen sich die GFL, die im letzten Jahr ihren 40. German Bowl ausspielte, orientiert. Gerade in den letzten Jahren hat sich die deutsche Bundesliga immer mehr zum Magnet f√ľr Top-Spieler aus ganz Europa entwickelt und ihre f√ľhrende Rolle auf dem europ√§ischen Kontinent ausgebaut. Auch Spieler aus √úbersee, h√§ufig solche, die davor oder danach auch in der CFL spielten oder spielen, sch√§tzen GFL-Clubs als erste Adresse, falls sie sich zu einem Wechsel nach Europa entscheiden.

AFVD und GFL arbeiten seit Jahren daran, internationale strategische Partnerschaften auf- und auszubauen. Und da CFL Commissioner Randy Ambrosie bald nach seinem Amtsantritt vorletztes Jahr angek√ľndigt hatte, dass auch die CFL in Zukunft verst√§rkte internationale Aktivit√§ten plant, lag es nahe, dass gemeinsam M√∂glichkeiten f√ľr eine Kooperation sondiert werden. Beim Treffen in Toronto sollen die gegenseitigen Vorstellungen einer solchen Partnerschaft ausgelotet werden.

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