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American Football Verband Deutschland e.V.
 
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Leitbild des AFVD
Leitbild des American Football Verbandes Deutschland e.V.
Stand: 2005

- Entwurf -

Präambel der AFV D Satzung

Der American Football Verband Deutschland e.V. (AFVD) hat sich als obersten Grundsatz die Aus√ľbung und Verbreitung des American Football Spiels sowie des Cheerleading als Amateursport, sowie die Wahrung desselben im In- und Ausland gestellt.

Zweck des Verbandes

1. Zweck des Verbandes ist es, die Aktivit√§ten des American Football und des Cheerleading sowie die dem American Football √§hnlichen Sportarten √ľberregional zusammenzufassen.
Zum American Football gehören insbesondere Tackle-Football und Flag-Football in ihrer Hallen- und Freiluftvariante.
In diesem Rahmen besitzt er die alleinige Vertretungsbefugnis gegen√ľber dem Deutschen Sportbund (DSB) und anderen nationalen und internationalen Sportverb√§nden,
Im Einzelnen hat er folgende Aufgaben zu erf√ľllen:
¬∑ Vertretung gegen√ľber staatlichen, kommunalen und gesellschaftlichen Institutionen
· Leitung des deutschen Wettkampfbetriebes im American Football und Cheerleading-Sports auf Bundesebene
· Förderung des internationalen Sportbetriebs und Bildung und Betreuung einer deutschen Nationalmannschaft
¬∑ Unterst√ľtzung der Landesverb√§nde bei der Durchf√ľhrung ihrer Aufgaben im Jugendbereich
2. Er ist parteipolitisch, religiös und rassisch neutral und vertritt den Amateurgedanken. Er ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
3. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
¬∑ die Errichtung und Unterhaltung von Sport-, Heil- und Erholungsst√§tten zur Betreuung Sportverletzter und erholungsbed√ľrftiger Spieler
· Förderung der Jugendpflege
· Veranstaltungen von Lehrgängen zur Förderung des American Football- und Cheerleading Sports
4 F√ľr die Erf√ľllung der Verbandszwecke unterh√§lt der Verband eine Verwaltungsorganisation. In dieser werden, soweit erforderlich, hauptamtliche Kr√§fte besch√§ftigt. Hinsichtlich der Angestellten √ľbernimmt der Verband alle Rechte und Pflichten eines Arbeitgebers.


Leitbild:

Der American Football Sport ist ein vielseitiger, technisch hochwertiger, zuschauerattraktiver, mediengerechter Sport, der sich f√ľr die gesamte Familie generationen√ľbergreifend einigt.
Grundlage f√ľr die T√§tigkeit des AFVD ist die Liebe zu dem American Footballsport und das Bestreben, dem American Football Sport in Deutschland eine f√ľhrende Position unter allen in Deutschland vertretenen Sportarten zu verschaffen.
Der AFVD sieht sich als die einzige legitime und demokratisch legitimierte American Football Organisation in Deutschland. In dieser Funktion vertritt der den American Football Sport in G√§nze gegen√ľber Staat, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Medien, Sport und Gesellschaft.

Dabei strebt der AFVD an:
· Humanen Leistungssport
· Gesundheitsbewussten Breiten- und Freizeitsport
· Professionellen Sport
· Europäischen und Internationalen Sport
· Jugend- und Kinderarbeit
¬∑ M√ľndige Athleten
· Selbstbestimmter demokratischer Sport

1. Humaner Leistungssport

Leistungssport ist eine wichtige S√§ule des Sportsystems. Medien-, Zuschauer- und Sponsoreninteresse - und damit auch finanzielle M√∂glichkeiten eines Sports - definieren sich wesentlich √ľber den Leistungssport. Sportlerinnen und Sportler √ľben den Sport aus, um ihre k√∂rperliche Leistungsf√§higkeit auszubauen, die eigenen Grenzen zu erleben und zu erweitern und sich mit anderen im Wettkampf zu messen.
Dieser Leistungssport muss jedoch human, d. h. unter Ber√ľcksichtigung eines nicht gesundheitssch√§digenden, verbotene leistungsf√∂rdernde Mittel und Methoden vermeidenden und den Sportler als Mensch und Pers√∂nlichkeit achtenden Sportes betrieben werden.
Die Verantwortung und der Respekt vor dem Athleten als Mensch und Individuum m√ľssen im Mittelpunkt stehen.

2. Gesundheitsbewusster Breiten- und Freizeitsport

Breiten- und Freizeitsport bilden das quantitative Fundament des Sportsystems. Ohne eine Basis an Breiten- und Freizeitsportlern ist die Popularisierung eines Sportes in Deutschland nicht möglich. Dabei hat der Breiten- und Freizeitsport nicht die Aufgabe, dem Leistungssport Athleten zuzuliefern, sondern eine eigenständige Bedeutung in der Herausbildung eines Sportes. Hauptantrieb der Sportler im Breiten- und Freizeitsport ist die Lust auf Bewegung, der Spaß den eigenen Körper zu erleben und die eigene Gesundheit durch einen Ausgleich zu beruflichen und privaten Aktivitäten zu fördern. Auch eine soziale Komponente durch das Erleben von Gemeinschaft mit Gleichgesinnten ist wichtig. Leistungserbringung und Konkurrenz in Wettbewerben ist dem Breitensport selbst immanent, aber nicht primäres Motivationsfeld. Im Freizeitsport steht die Leistungserbringung ganz im Hintergrund.

3. Professioneller Sport

Professioneller Sport bedeutet, f√ľr Athleten optimale Trainings- und Wettkampf-Strukturen zu bieten, die diesen H√∂chstleistungen erm√∂glicht. Dies bedeutet, eine Konzentration auf den Sport und eine Entlastung von beruflichen und sonstigen Verpflichtungen. Dies ist nur m√∂glich, in einem Umfeld, das selbst professionell gef√ľhrt, organisiert und strukturiert ist. Es bedeutet aber nicht notwendigerweise Berufssport.

4. Europäischer und Internationaler Sport

Sport ist eingebettet in einen europäischen und Internationalen Kontext. Die Vereinigung Europas in der Europäischen Union und die Globalisierung unserer Gesellschaft haben einen einheitlichen Wirtschaftsraum geschaffen, der sich z. T. bereits in einen einheitlichen Kulturraum weiterentwickelt. Deutschland steht nicht allein unter den Völkern, sondern ist integraler Teil einer gemeinsamen europäischen Wirtschafts- und Werteordnung. Sport als Teil unserer Gesellschaft hat dabei eine sinnstiftende und einigende Funktion.

F√ľr den American Football-Sport ist ein europ√§isches und internationales Engagement daher ein Betrag zur Vertiefung der europ√§ischen Einigung und zum friedlichen Zusammenleben der V√∂lker.

5. Jugend- und Kinderarbeit

Kinder bilden das Fundament unserer Gesellschaft und die Zukunft unseres Sportes. Ohne Nachwuchs ist ein Sport zum Scheitern verurteilt.
Das Bekenntnis zur Kinder- und Jugendarbeit ist die Voraussetzung f√ľr jedwedes Handeln im AFVD.
Der American Football Sport bietet dabei neben der physischen und k√∂rperlichen Ert√ľchtigung noch die Vermittlung von sozialen Werten, wie Team-Geist, Verantwortung, F√ľhrungskraft und Verantwortung f√ľr andere.
Darin unterscheidet sich American Football wesentlich von vielen Sportarten, bei denen allein die technische Aus√ľbung des Sportes im Vordergrund steht.

6. M√ľndige Athleten

Der American Football Sport strebt die Herausbildung eines m√ľndigen Athleten an, der Verantwortung f√ľr sich, aber auch f√ľr andere √ľbernimmt. Der American Football Sport als Kontaktsport fordert von denen, die ihn aus√ľben, ein √ľberdurchschnittliches, zeitliches, emotionales und auch finanzielles Engagement, das nur aus innerer √úberzeugung und der Liebe zu dem Sport durchgehalten werden kann.

7. Selbstbestimmter demokratischer Sport

American Football ist ein Sport, der nur erfolgreich betrieben werden kann, wenn alle Spieler einer Mannschaft sich auf eine gemeinsames Ziel verst√§ndigen. Eine sich uneinige Mannschaft kann niemals erfolgreich den Sport aus√ľben.
Gleiches gilt f√ľr das Verh√§ltnis zwischen Mannschaft, Trainerstab, Vorstandschaft und Management von Vereinen, aber auch zwischen Vereinen, Verb√§nden und anderen dem Footballsport dienenden Organisationen.
Ohne die innere Akzeptanz der Richtigkeit des eigenen Tuns und der demokratischen Entscheidungen der hierzu berufenen Instanzen l√§sst sich ein Team Sport nicht aus√ľben.
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