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Drucken Top Mitteilung von AFVD vom 21.12.2018

Weltverband IFAF sagt WM 2019 ab

Die International Federation of American Football (IFAF) hat mit Rundschreiben an die Nationalverb√§nde die f√ľr das Jahr 2019 geplante Weltmeisterschaft der Herren-Nationalmannschaften in Australien abgesagt.

Eine Ersatzausrichtung an einem anderen Ort, wie es im Jahr 2015 nach der Absage der WM in Stockholm (Schweden) mit Canton (Ohio/ USA) noch möglich war, wird es nicht geben. Die IFAF teilt gleichzeitig mit, daß die nächste WM vier Jahre später im Jahr 2023 ebenfalls wieder in Australien stattfinden solle.

Hauptgrund f√ľr die Absage des mehrfach im Rahmenterminkalender verlegten Turniers sei - so die IFAF in dem Rundzirkular - die fehlende Planungszeit f√ľr die Teilnehmernationen, um die Teilnahme an der WM ordnungsgem√§√ü vorzubereiten.

Urspr√ľnglich sollte die WM zwei Tage nach dem Termin des German Bowls XLI, der am 12.10.2019 stattfinden wird, beginnen. Dann wurde das Turnier in den Juli 2019 verlegt, wo es dann mit anderen europ√§ischen Endspielen wie z. B. dem Austrian Bowl kollidiert w√§re.

Im Gegensatz zu den Weltmeisterschaften 1999 (Palermo/ Italien), 2003 (Frankfurt-Rhein-Main/ Deutschland), 2007 (Kawasaki/ Japan) und 2011 (Wien-Graz-Innsbruck/ √Ėsterreich), bei denen die jeweiligen Ausrichter den beteiligten Nationen die gesamten oder einen Gro√üteil der √úbernachtungs- und Aufenthaltskosten stellten, sah das Ausrichterkonzept in Australien vor, dass die Teilnehmer diese vollst√§ndig selbst tragen sollten - zus√§tzlich zu den Anreisekosten, die sowieso jeder Nationalverband zu tragen hat.

Parallel dazu hat die IFAF eine neue Regelung f√ľr Ruhezeiten zwischen zwei Turnier-Spielen festgelegt. Reichte bisher ein Ruhetag, so sind inzwischen zwei Ruhetage erforderlich. Entsprechend verl√§ngern sich alle Turniere nunmehr je Spieltag um einen weiteren Ruhetag.

Dies alles macht die Teilnahme an einer solchen WM f√ľr alle Teilnehmernationen zu einem einzigartigen finanziellen und organisatorischen Kraftakt, der selbst f√ľr Nationalverb√§nde mit gro√üz√ľgiger finanzieller F√∂rderung eine kaum zu bew√§ltigende Herausforderung ist.

Mit der Absage der WM 2019 wird der Vier-Jahres-Zyklus der Weltmeisterschaften unterbrochen, der die Grundlage f√ľr die Mitgliedschaft der IFAF in der Global Association of International Sports Federations (GAISF) und darauf aufbauend der Anerkennung als olympischer Sport durch das IOC ist.

Wie der Qualifikationsmodus f√ľr die WM 2023 ausgestaltet werden wird, ist bisher von der IFAF nicht bekanntgeben. Allerdings wurden die europ√§ischen Mitgliedsorganisationen von der IFAF dar√ľber informiert, dass die Europameisterschaften, die zuletzt als Qualifikations-Wettbewerb f√ľr die WMs dienten, ab 2019 in einem Zwei-Jahres-Rhythmus ausgespielt werden sollten. Damit w√§re dann die EM 2021/2022 der Qualifikations-Wettbewerb zu der m√∂glichen, derzeit weiter in Australien geplanten WM 2023.

Sportlich trifft die Absage der WM 2019 die AFVD-Nationalmannschaft nicht. Nachdem die IFAF die EM 2018 kurzfristig nach Vantaa (Finnland) verlegt und die deutsche Nationalmannschaft, obwohl als Titelverteidiger automatisch qualifiziert, nicht zu dem Turnier eingeladen hatte, war Deutschland f√ľr die WM 2019 sportlich nicht qualifiziert. Allerdings h√§tte √Ėsterreich - nach 2015 bereits zum zweiten Mal in Folge - trotz sportlicher Qualifikation an der WM-Endrunde nicht teilnehmen sollen.

Negative Implikationen wird die WM-Absage in Deutschland eventuell auf die Bem√ľhungen des AFVD auf Gew√§hrung von Bundesf√∂rderung haben. War es soeben erst durch Bem√ľhungen des AFVDs gelungen, die H√ľrde des Bundesministeriums des Inneren f√ľr die Aufnahme in die Bundesf√∂rderung von 20 auf zw√∂lf Teilnehmernationen an einem WM-Endturnier abzusenken, so sind diese Bem√ľhungen nun vorl√§ufig vergeblich, da es an einer weiteren Grundvoraussetzung - n√§mlich der Austragung einer WM mindestens alle vier Jahre - fehlt.

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