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16.08.2000
GFL-Reform 2001: Die Zukunft der German Football League

Mit großer Sorge nimmt
das Präsidium des AFV D die derzeitige aktuelle Lage einiger
Vereine der German Football League zur Kenntnis. Das Präsidium
geht jedoch davon aus, daß es sich bei den derzeitigen
Negativschlagzeilen nicht um eine große strukturelle Krise der
GFL an sich handelt, sondern um regional begrenzte Ereignisse.
Deren Häufung wirft jedoch die Frage auf, ob ohne ein gezieltes
Gegensteuern nicht doch die gesamte Football-Bewegung in
Deutschland, den Profi-Sport eingeschlossen, schwerwiegenden
Schaden nehmen wird.

Das AFV D-Präsidium wird
daher den Vereinen der GFL in der Sitzung des
Bundesligaausschusses am 20.08.2000 umfassende Reformvorschläge
unterbreiten. Diese beziehen sich jedoch nicht auf das
Ligaformat, sondern auf die Ligastruktur. Zuerst ist zu
definieren, welche finanzielle, organisatorischen und sportlichen
Anforderungen

Alle Vereine der 1. und der
2. Bundesliga werden sich ab der Saison einer umfassenden
Wirtschaftlichkeitsprüfung unterziehen müssen, die die Vorlage
von Etatplänen, Jahreabschlüssen, Bilanzen und
Vermarktungsverträgen beinhaltet. Für US-Spieler und
–Trainer wird der Status des Berufssportlers bzw.
–Trainers eingeführt, der zur Lizenzerteilung zwingend
Arbeitsvertrag, Aufenthaltserlaubnis, Anmeldung bei der
Sozialversicherung, etc. benötigt. Gleichzeitig soll die Anzahl
der Berufssportler mit US-Staatsbürgerschaft auf vier reduziert
werden, um die zuletzt explodierenden Spieleretats einzudämmen.
Die GFL soll ein Liga-Direktorium erhalten, das aus vier bis neun
Direktoren besteht und die Bereiche Spielbetrieb,
Schiedsrichterwesen, Finanzen, Marketing, Medien und
Lizenzverwaltung abdeckt und einerseits als Aufsichtsorgan die
Einhaltung der GFL-Lizenzauflagen überwacht, andererseits aber
als operatives Gremien auch die Bereich GFL-Fernsehpool und
Ligasponsoring betreut und umsetzt. An die Stelle des
Bundesligaausschusses der Erstligisten soll die Versammlung der
Lizenzvereine treten, die sich aus den Teilgremien der
Versammlung der (Erst-) Bundesligisten und der Versammlung der 2.
Bundesligisten zusammensetzt. GFL-Lizenzen sollen zukünftig auch
an Betriebsgesellschaften von Vereinen vergeben werden dürfen,
wobei der Verein 50,1% der Gesellschaftsanteile halten muß.

Durch dieses
Maßnahmenbündel, das von der Bundesversammlung noch bestätigt
werden muß, soll sichergestellt werden, da die GFL und die 2.
Bundesliga eine gesunde Struktur erhalten und auch die Gleichheit
der Wettbewerbsbedingungen gewahrt bleibt. Die Umstrukturierung
kann unter dem Strich dann auch eine veränderte Anzahl von
GFL-Vereinen ergeben. Theoretisch kann es zu einer Verkleinerung
der Liga kommen, denkbar ist genauso auch ein Aufstockung der
Liga, sofern die Wirtschaftlichkeitsprüfung ergibt, daß
unterhalb der GFL weitere leistungsstarke Vereine existieren. Das
Ligaformat 2001 ist dann das Ergebnis der Prüfungen und ergibt
sich aus der Anzahl der wirtschaftlich leistungsfähigen
Vereinen.

Germanbowl 2000 und
EM-Finale 2000 sind finanziell gesichert und eine Absage wird
nicht erfolgen. Kurzfristige Änderungen des Spielortes können
sich zwar noch ergeben, diese berühren aber nicht die
Ausrichtung der Veranstaltungen an sich.

Zum Austragungsort des
Germanbowls 2001ff hat das Präsidium noch keine Entscheidung
getroffen. Grundsätzlich strebt das AFV D Präsidium jedoch
keine langfristige Vergabe an einen Ausrichter und einen
Veranstaltungsort mehr an, sondern präferiert einen ein- bzw.
zweijährigen Vertrag, der auch die Möglichkeit einräumt,
kurzfristig auf aktuellen Entwicklungen zu reagieren.

Der AFV D beabsichtigt, in
der Zukunft eine stärkere Rolle im Vermarktungsbereich seiner
eigenen Spitzenevents wie Germanbowl, Nationalmannschaft und GFL
zu übernehmen. Hierzu wurde mit der Ausgliederung der
Vermarktungsaktivitäten in die German Football Partners GmbH
1999 bereits ein erster Schritt unternommen. Geplant ist, diese
Firma zukünftig personell auszubauen und einzelne Rechtepakete
selbst und nicht mehr über Agenturen zu verkaufen und zu
betreuen.

Lizenzbestimmungen ....>Download
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