HomepagesA F V DG F LGFL JuniorsFrauenFlagfootballTrainerCheerleadingGF Partners
American Football Verband Deutschland e.V.
 
Menü

Information
Job Information for players and coaches from abroad
click here

Huddle Verlag
Infos

Mitglieder des AFVD
Mitglieder

Jugendländerturnier
Mehr Infos

Mitglied von


Feedback

01.10.2000
Berlin Rebels gewinnen 3. Deutsche Jugendmeisterschaft

In einem spannenden Finale
unterlagen die gut spielenden Darmstadt Diamonds im Hanauer
Herbert-Dröse-Stadion den kompakteren Rebels mit 14:19.

Das Spiel begann sehr gut
für die Darmstadt Diamonds. Der erste Ballbesitz der Berliner
wurde schnell beendet und der Angriff der Diamonds nahm das Spiel
in die Hand. Mit eindrucksvollem Laufspiel, meist über den Team
MVP Björn Dreier und die QBs Tino Lang und Matthias Krämer
überquerten die Darmstädter das ganze Feld. QB Matthias Krämer
vollendete den Drive mit einem QB-Sneak über ein Yard zur 7:0
Führung.

Im Gegenzug konnte Berlin
zeigen, dass es ein sehr enges Spiel werden würde. Mit einer
guten Mischung aus Lauf und Pass kämpften sie sich Stück für
Stück vorwärts. Auch ein vierter Versuch wurde ausgespielt. Am
Ende warf QB Jan Mesek einen 5y Pass auf den
Jugendnationalspieler und Team MVP der Berliner Johnny Schmuck.
Der Extrapunkt wurde von Cristoph Daum geblockt, so dass
Darmstadt mit 7:6 in Führung blieb.

Berlin probierte direkt im
Anschluss einen Onside-Kick, der aber misslang und Darmstadt den
Ballbesitz an der Mittellinie brachte. Beide Mannschaften gingen
im Verlauf des Spieles durch Trickspielzüge oft hohes Risiko
ein, dass sich im Laufe des Spiels für die Berliner mehr
auszahlte.

Jetzt war die Abwehr der
Berliner hellwach und stoppte die Hessen sofort. Doch eine
Interception durch Tarik Mejjak der Diamonds brachte Darmstadt
wieder ins Spiel. Ein Lauf über 49 Yards von Björn Dreier
führte Darmstadt an die 1 Yard-Linie der Berliner. Beim zweiten
Versuch verlor der QB der Diamonds den Ball. Obwohl viele den
Ball bereits vorher in der Endzone gesehen hatten, entschieden
die Schiedsrichter auf Ballbesitz für Berlin.

Berlin bewegte den Ball nun
fast mühelos über das Feld und nahm das Heft in die Hand. WR
Johnny Schmuck war immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Mit
einem Superfang im vierten Versuch sorgte er für den Vormarsch.
Darmstadt stemmte sich dagegen und konnte den Ball 1:40 vor der
Pause an der eigenen Goalline abfangen. Doch der Angriff konnte
den notwendigen neuen 1. Versuch nicht erreichen. Anstatt zu
punten entschied sich Headcoach Markus Hirschmüller den 4.
Versuch an der eignen 30 Yard Line 40 Sekunden vor Schluss
auszuspielen. Der Versuch misslang und brachte die Rebels in eine
ausgezeichnete Ausgangslage. Gleich der erste Pass von QB Jan
Mesek auf seinen TE Sebastian Garbarczek ging in die Endzone. Zur
Freude der zahlreichen und lautstarken Darmstädter Fans wurde
der Tochdown aufgrund einer Strafe annulliert. Doch bereits im
nächsten Versuch war Berlin wieder erfolgreich. Nach einem Pass
auf Hanno Siegesmund pitchte dieser, bevor er getackelt wurde,
den Ball zurück auf Johnny Schmuck, der keine Probleme hatte,
die restlichen 20 Yards an den überraschten Darmstädtern vorbei
in die Endzone zum 12:7 Pausenstand zu laufen.

Nach der Pause probierte
Berlin erneut einen Onsidekick, der wieder misslang. Doch trotz
eines Puntfakes und eines Fieldgoalfakes konnte Darmstadt nicht
punkten. Im Gegenzug befreite sich Berlin immer wieder durch Big
Plays von dem Druck der Darmstädter Defense und baute mit einem
2 Yard Lauf durch Patrick Finke die Führung auf 7:19 aus. Doch
die Darmstädter sind ein sehr kampfstarkes Team und geben nicht
auf. Björn Dreier brachte sein Team auf dem Boden Meter um Meter
dichter an die Endzone der Rebels. Im 4.Versuch schaffte QB Tino
Lang mit einem QB-Keeper den 14:19 Anschluss. Das Spiel begann
nun langsam wieder auf die Darmstädter Seite zu kippen. Die
Defense stoppte die Berliner und der Angriff kämpft sich bis an
die gegnerische 20 Yard-Linie vor. Doch der entscheidende vierte
Versuch misslang, als der Pass von QB Matthias Krämer in die
Endzone durch die Hände des Receivers glitt. Damit stand der
Siefer fest, da die Rebels die restliche Zeit von der Uhr laufen
lassen konnten. In einem der spannendsten und engsten Junior
Bowls der letzten Jahre gingen die Berlin Rebels als Deutscher
Jugendmeister hervor. In ihrer dritten Teilnahme haben sie
bereits den dritten Titel gewonnen. Für die Diamonds bleibt nach
einer "fast perfekten" Saison leider nur der Titel des
Vizemeisters, aber auch der Respekt und die Anerkennung für eine
starke Leistung.



1. Quarter
6

:

0
1 Y Run
#12 Matthias Krämer


 
7

:

0
Extrapunkt
# 52 Franco Ingravalle


 
7

:

6
5 Y Pass
#88 Johnny Schmuck (Pass von #15
Jan Mesek)


2. Quarter
7

:

12
40 Y Pass
#88 Johnny Schmuck (Pitch von #87
Hanno Siegesmund nach Pass von #15 Jan Mesek)


3. Quarter
7

:

18
2 Y Run
#99 Patrick Finke


 
7

:

19
Extrapunkt
#51 Sebastian Willke


4. Quarter
13

:

19
5 Y Run
#6 Tino Lang


 
14

:

19
Extrapunkt
# 52 Franco Ingravalle



 

 

Zur sofortigen
Veröffentlichung freigegeben
668 Wörter
4248 Zeichen

Andreas Gebek
Pressesprecher
AFV Hessen e.V.
Tel (0 69) 38 89 02

 

 

 
Fotos

Aktuelle Galerien
German Bowl XXXV NewYorker Lions Braunschweig - Dresden Monarchs
JEM 2013 / Deutschland - Dänemark
JEM 2013 / Österreich - Frankreich
JEM 2013 / Deutschland - Österreich
www.Sidelineview.de


WC 2003 / Portraits Germany

Allgäu Comets - Wiesbaden Phantoms

Stuttgart Silver Arrows - Wiesbaden Phantoms