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05.03.2000
Flagfootball World-Cup 2000

Deutschland hat sich im
Rahmen seiner Möglichkeiten bei dieser erstmals ausgetragenen
Weltmeisterschaft im Flagfootball beachtlich geschlagen.

 

Spiele der deutschen
Mannschaft:

Gruppenspiele:

Deutschland - Argentinien
0:13 (0:0)

Deutschland - Venezuela
12:0 (6:0)

Wild Card Game:

Mexico - Deutschland 19:6

 

Ein Gruppenspiel gegen die
ebenfalls als Neulinge angereisten Venezulaner konnte deutlich
gewonnen werden, die beiden anderen Spiele gegen Argentinien
(bereits Teilnehmer beim Turnier im September in Mexiko City) und
die Mitfavoriten aus dem Gastgeberland Mexiko konnten lange Zeit
offen gehalten werden, bis man sich dann letztlich doch den
überlegenen Gegnern geschlagen geben mußte. Insbesondere im
Auftaktspiel gegen Argentinien konnte die erste Halbzeit noch mit
einem Achtungserfolg von 00 : 00 beendet werden, bevor dann die
Südamerikaner die Oberhand gewannen, was sicher auch daran lag,
daß sich QB Andreas Weis am Tag vor dem Eröffnungsspiel eine
Verletzung zugezogen hatte. Der Not gehorchend übernahm so TE
Stefan Ortwein die Rolle des Quarterbacks, konnte aber natürlich
die Abstimmung mit den Receivern für das dringen notwendige
Passspiel nicht in so kurzer Zeit aufbauen.

Für das Spiel gegen
Venezuela entschloß sich Andi Weis dann, trotz der recht
schweren Verletzung zu spielen. Sofort kam mehr Druck in das
Offensivspiel. Durch eine konsequente und konzentrierte Arbeit
der Defense, die es immer wieder Verstand, die an Schnelligkeit
überlegenen Gegner durch kluges Stellungsspiel zu stoppen
erhielt die Offense Chancen, die eigenen Stärken zu nutzen und
die notwendigen Punkte auf das Scoreboard zu bringen.

Das so erreichte Spiel
gegen Mexiko konnte dann allerdings nicht gewonnen werden. Zu
deutlich war die Überlegenheit des Gastgebers. Das relativ
knappe Ergebnis zeugt von der hohen Moral und der
Einsatzbereitschaft dieses aus Spielern 10 deutscher Mannschaften
bestehenden Teams.

Neben dem Umstand, daß
dieses "internationale Parkett" für alle Spieler
Neuland war und die klimatische Umstellung dem einen oder anderen
ebenfalls Probleme bereitet hat, waren die Turnierbedingungen
auch nicht eben die Besten. So mußte der Veranstalter aus
organisatorischen Gründen das Spielfeld auf 80 x 40 Meter
verkleinern, die Regeln wurden auf Beschluß der
"International Flag Football Federation (IFFF)"
unmittelbar vor dem Turnier nochmals dahin verändert, daß das
Blocken lediglich innerhalb von 5 Yards erlaubt war und einige
andere Dinge (Spinning, Swimm etc.) ebenfalls erlaubt wurden. Die
Deutsche Mannschaft hatte in zwei Trainingseinheiten in Hamburg,
einem Kurzlehrgang in Frankfurt sowie in den Trainingstagen vor
dem Turnier in Cancun ein mehr auf die Breite des Feldes
abgestimmtes Laufspiel trainiert, welches unter diesen
Gegebenheiten natürlich nicht greifen konnte. Neben dem
sportlichen Aspekt dieser Reise, der unter den gegebenen
Bedingungen ein Erfolg ist, an dem auch die unterstützenden
Firmen AOL und NewYorker ihren Anteil haben, konnten am Rande
dieser Weltmeisterschaften viele Kontakte auf internationaler
Ebene geknüpft und Erfahrungen im Austausch mit den Teams der
anderen Teilnehmerländer gewonnen werden.

Ein ganz wichtiger Schritt
in die richtige Richtung ist die Entscheidung der IFFF, in der
Deutschland aus organisatorischen Gründen einen
Gastmitgliedschaft beantragt hat, bereits im Laufe der nächsten
Monate in Zusammenarbeit mit Vertretern aller Länder ein
einheitliches Regelwerk für die weiteren World Cups zu
erarbeiten und zu verabschieden. Zwar hätte ein solches
Regelwerk noch keine unmittelbare Bedeutung in den einzelnen
Nationen, aber alle Länder könnten sich vor einer Teilnahme an
einer Weltmeisterschaft auf die verbindlichen Regeln einstellen.
Erfahrungsgemäß entwickelt sich ein derartiges Regelwerk dann
auch zu einem international gültigem Regelwerk in allen
Nationen. Man darf außerdem gespannt sein, wie sich die jetzt
gefundenen Eindrücke zukünftig in den Spielen der Mannschaften,
die Spieler entsandt haben, wiederfinden werden. Deutlich wurde,
daß es international zwei unterschiedliche Auffassungen von
Flagfootball gibt. Einerseits die in den Mittel- und
Südamerikanischen Ländern ebenso wie in den USA vertretene
Auffassung von einem möglichst körperlosen, sehr
passorientiertem Spiel, andererseits der Wunsch der Ländern
Europas und Argentiniens, den Flagfootball möglichst nah am
Tacklefootball zu belassen und diese Regeln nur insoweit zu
verändern, als das dem Umstand, daß ohne Ausrüstung gespielt
wird, Rechnung getragen wird.

World Cup Flagfootball 2000
..-> kompletter Bericht
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